Dr. Klaus von Gehlen

Privat-Praxis für Psychotherapie
und angewandte Psychologie

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Suchtbehandlung

Die Behandlung von Abhängigkeiten, z.B. der Alkoholabhängigkeit, bedarf eines besonderen auf die Suchtdynamik abgestimmten Settings, also einer Reihe konkreter Vereinbarungen und Maßnahmen. Die tiefer liegenden Hintergründe, die zur Abhängigkeit geführt haben, können realistisch erst dann behandelt werden, wenn der Betroffene trocken, bzw. clean ist. Diese erste, etwa ein Jahr dauernde Phase ist Voraussetzung für eine dann ggf. folgende tiefenpsychologische Therapie.

Zu Beginn jeder realistischen Suchtbehandlung muß die eigene Erkenntnis des Patienten stehen, daß er Suchtkrank ist, und daß er ohne dauernde Abstinenz nicht gesund werden kann.

Der Einstieg in die Abstinenz ist ein sehr schwieriger Vorgang, der in einer ambulanten Behandlung nur erfolgversprechend ist, wenn der Patient parallel zur Therapie regelmäßig Selbsthilfegruppen besucht.

Jeder, der sich mit dieser Thematik beschäftigt, weiß, daß nur ein relativ kleiner Prozentsatz von Suchterkrankten eine Chance hat, dauerhaft suchtfrei zu leben.

Die Suchttherapie beginnt mit einem oder mehreren Gesprächen, in denen zunächst geklärt wird, ob der Patient genügend für eine solche Behandlung motiviert ist und ob er bereit und in der Lage ist, bestimmte konkrete Vereinbarungen konsequent einzuhalten und den dabei auftretenden Leidensdruck anzunehmen.

Nach etwa einem Jahr konsequenter Abstinenz kann die Suchttherapie in eine tiefenpsychologische Therapie einmünden, in der die Hintergründe der Entstehung der Abhängigkeit geklärt und bearbeitet werden können.